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Unser Wassernetz:
Beste Qualität für Sie.

Zwei Wassertürme und insgesamt 15 Wasserbehälter sorgen gemeinsam mit zwölf Druckerhöhungsanlagen dafür, dass bei über 60.000 Einwohnern jederzeit Wasser mit konstantem Druck aus dem Hahn fließt - zuverlässig und in bester Qualität.

Den Großteil des Trinkwassers beziehen die Stadtwerke Gmünd von der Landeswasserversorgung, etwas zehn Prozent stammen aus eigener Förderung. Unsere Mitarbeiter kontrollieren die Wasserqualität kontinuierlich und lückenlos. Zusätzlich führt das Gesundheitsamt in regelmäßigen Abständen unabhängige Prüfungen durch - für Ihre Sicherheit und höchste Standards.

Das Versorgungsnetz umfasst rund 590 Kilometer, durch das jährlich etwa 3,5 Millionen Kubikmeter Wasser fließt. An heißen Sommertagen steigt der Verbrauch auf bis zu 12.000 Kubikmeter. Mit zwei Laufwasserkraftwerken (Lauchhof, Buchauffahrt) gewinnen die Stadtwerke Gmünd zudem Ökostrom.

 

Fragen und Antworten zum Trinkwasser der Stadtwerke Gmünd:

Woher kommt unser Trinkwasser?

Etwa ein Zehntel des Trinkwassers fördern die Stadtwerke Gmünd selbst - aus eigenen Quellen und Tiefbrunnen in Degenfeld und Weiler i.d.B./Herdtlinsweiler (100 % Eigenförderung) sowie anteilig in Bargau, Großdeinbach und Unterbettringen. Der Großteil unseres Wassers (ca. 90 %) stammt vom Zweckverband Landeswasserversorgung. Dieser bereitet das Trinkwasser im Egauwasserwerk auf, wo das Donauwasser zu hochwertigem Trinkwasser veredelt wird. Dabei wird das Wasser in Baden-Württemberg aus den Überschussgebieten in die jeweiligen Regionen verteilt, insbesondere dorthin, wo durch geringe Niederschlagsmengen und schnelles Versickern weniger Wasser natürlich verfügbar ist.

Was tun die Stadtwerke Gmünd für die Trinkwasserversorgung?

Die Stadtwerke Gmünd sorgen für eine sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung in der Kernstadt Schwäbisch Gmünd sowie in folgenden Gebieten: Bargau, Degenfeld, Großdeinbach, Hangendeinbach, Herdtlinsweiler, Herlikofen, Hussenhofen, Kleindeinbach, Lindach, Metlangen, Oberbettringen, Radelstetten, Rechberg, Rehnenhof, Reitprechts, Straßdorf, Unterbettringen, Weiler i.d.B., Wetzgau, Wustenriet und Zimmern.

Mit zwei Wassertürmen, 15 Wasserbehältern und zwölf Druckerhöhungsanlagen stellen wir sicher, dass jederzeit ausreichend Trinkwasser in hoher Qualität und stabilem Druck zur Verfügung steht.

Wir investieren kontinuierlich in die Infrastruktur, um die Versorgung langfristig zu sichern. So wurden beispielsweise der Hochbehälter Lauchhof und die Druckerhöhungsanlage in Wetzgau im Jahr 2014 umfassend saniert.

Wer prüft die Qualität des Wassers in Schwäbisch Gmünd?

Das Trinkwasser in Schwäbisch Gmünd ist qualitativ hochwertig und erfüllt alle Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Generell ist Trinkwasser, das am strengsten überwachte Lebensmittel in Deutschland. Auch die Stadtwerke Gmünd kontrollieren ihr Trinkwasser in regelmäßigen Abständen. Darüber hinaus werden Analysen von unabhängigen Labors und unangemeldete Kontrollen durch das Gesundheitsamt durchgeführt. Dabei werden alle chemischen, mikrobiologischen und physikalischen Parameter analysiert. Zusätzlich prüfen wir im festen Turnus unsere Wasserbehälter, dabei unterstützt uns die Rohrnetz Beratung Stuttgart (RBS). Aktuelle Trinkwasseranalysen können unter „Wasserqualität“ eingesehen werden.

Wie verteilen sich die Kosten für die Trinkwasserversorgung?

Hinter sprudelnden Wasserhähnen in den deutschen Haushalten steckt eine aufwendige Infrastruktur, von der Förderung über die Aufbereitung bis hin zur Versorgung. Der Unterhalt von Wassergewinnungsanlagen und die Verteilung des Wassers im Land sind kostenintensiv. Dabei kommt es nicht darauf an, wie viel Wasser verbraucht wird: Etwa 80 % der Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser sind Fixkosten und fallen unabhängig von der abgegebenen Wassermenge an. Zu einem großen Teil steuern die Material- und Personalkosten bei. Nur 20 % der Versorgungskosten hängen vom eigentlichen Trinkwasserverbrauch ab. Dazu zählen unter anderem die Energiebezugskosten und das Material für die Wasseraufbereitung. In der Wasserpreisgestaltung findet sich der hohe Fixkostenanteil nicht wieder.

Gibt es staatlich regulierte Bestandteile beim Wasserpreis?

Ja. Ähnlich wie beim Strompreis gibt es auch beim Wasserpreis Steuern und Abgaben. Auf den Grundpreis und Mengenpreis erhebt der Staat eine Umsatzsteuer in Höhe von 7 %. In Baden-Württemberg wird über den Wasserpreis zusätzlich der sogenannte Wasserpfennig fällig. Den Wasserpfennig gibt es seit 1988 als Abgabe für die Nutzung von Grundwasser. Die Einnahmen sollen dafür verwendet werden, Ausgleichsmaßnahmen zum Grundwasserschutz umzusetzen. Zum 1. Januar 2015 hat die Landesregierung diese Abgabe um 3 Cent netto auf 8,1 Cent pro Kubikmeter Wasser erhöht. Diesen Betrag müssen die Wasserversorger in Baden-Württemberg an das Land Baden-Württemberg abführen. Er dient jedoch nicht mehr ausschließlich dem Grundwasserschutz, sondern soll zweckgebunden für den Hochwasserschutz im Land verwendet werden.